Farbkonsistenzen – Tonwerte

Tonwerte

Wie hell oder wie dunkel eine Farbe ist, das bezeichnet man als Tonwert.

Konsistenz

Als Konsistenz bezeichnet man in Aquarell das Verhältnis von Wasser zu Pigment.

Ein Beispiel aus der Küche: Für Pfannkuchen, Rührteig oder Plätzchenteig braucht man die gleichen Zutaten (Eier, Mehl, Milch, Butter, Zucker), aber eben in unterschiedlichen Mengen, und deshalb gibt das auch jeweils ein unterschiedliches Ergebnis.

Je nachdem, wieviel Wasser und wieviel Farbe ich nehme, bekomme ich eine hellere oder dunklere Farbe. Also ist das Endergebnis von der Farbkonsistenz abhängig.

Video 1: Erläuterungen zu den Konsistenzen
Video 2: Blaue Farbe in verschiedenen Konsistenzen
Video 3: Gelbe Farbe in verschiedenen Konsistenzen

Im Näpfchen sieht Aquarellfarbe oft dunkel aus und ist schwer erkennbar. Mit Wasser gemischt auf dem Papier sieht sie dann ganz anders aus. Deshalb solltest du jede deiner Farben einmal in den unterschiedlichen Konsistenzen ausprobieren, um zu sehen, wie deine Farbe überhaupt aussehen können.

Wenn man die Farbe anrührt, ist es auch noch nicht zu erkennen, wie sie trockene Farbe aussehen wird. Du musst den späteren Farbton erfühlen. Damit dir das besser gelingt, habe ich diesen Farb-Konsistenzen Namen von Getränken gegeben.

Wie in einem Essen, enthält ein gutes Bild alle diese Konsistenzen, aber mit den dünneren Konsistenzen großzügig umgehen, und je „fettiger“ es wird, desto sparsamer sein. Insbesondere mit der „Sahne“ wäre ich sehr sparsam. Und „Butter“ hebe ich mir für den Notfall auf, falls „Sahne“ nicht ausreichend war.

Dann probiere doch mal deine Farben in den unterschiedlichen Konsistenzen aus. Versuche ein Gefühl zu entwickeln, die Helligkeit bzw Dunkelheit einer Farbe zu erahnen.